Methodik und Gestaltung

  • sechs Erlebnisstationen zu den Präventionsprinzipien
    mit audiovisuellen und handlungsorientierten Objekten
  • ergänzende Zusatzelemente, „Trabanten“
  • vorbereitende und vertiefende Begleitbroschüre mit Unterrichtsmaterialien
  • Informationsblätter für Eltern, Lehrkräfte und Schüler_innen
  • Materialkoffer für Lehrkräfte und Schüler_innen mit Spielen, Büchern, Medien und Anregungen zur Verwendung des Materials
  • Begleitmaterial wie z. B. Plakate,  Infomappen, Video, Broschen, Luftballons, Notfallkarten

 

Der Mitmachparcours setzt ein erlebnisorientiertes Konzept zur Prävention um. Er bietet Mädchen und Jungen die Möglichkeit, sich an sechs, jeweils einem Präventionsbaustein zugeordneten Spielstationen, mit den Bausteinen zu beschäftigen. Dies geschieht nicht nur auf kognitiver, sondern auch auf emotionaler und sinnlicher Ebene. Entsprechend wurde darauf geachtet, an jeder Station Elemente aus den verschiedenen Ebenen einzubinden. Die Stationen können auch einzeln in die Klassen gestellt und nacheinander bearbeitet werden. Zusätzlich zu den Stationen können, je nach Platz, so genannte Trabanten aufgebaut werden, welche die Stationen ergänzen.

 

Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie

  • über das Thema „Sexueller Missbrauch“ in alters- und behinderungsgerechter Form informiert;
  • die Präventionsprinzipien handlungsorientiert umsetzt;
  • Mädchen und Jungen in ihren Kompetenzen und Rechten stärkt;
  • Handlungsmöglichkeiten eröffnet, ohne die Schüler_innen zu verunsichern;
  • Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren anspricht;
  • den unterschiedlichen Aufnahme- und Abstraktionsleistungen der Schülerinnen und Schülern entspricht;
  • in der Unterrichtszeit bearbeitet werden kann;
  • im Baukastensystem individuell genutzt werden kann;
  • in einzelne Elemente aufgeteilt werden kann. So ist es möglich, die Stelen einzeln durch die Klassen wandern zu lassen oder die gesamte Ausstellung in einem gesonderten Raum aufzustellen.
  • transportfähig ist und das Volumen eines üblichen Transporters nicht überschreitet;
  • von zwei Personen innerhalb von ca. zwei Stunden auf- und abgebaut werden kann;
  • robust und vor Vandalismus sicher ist, so dass sie in öffentlichen Räumen aufstellbar ist.

 

© PETZE-Institut
Hochschule Merseburg

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